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Abstieg für die Zweite: SK Lauffen 2 verabschiedet sich aus der Bezirksliga

Die Saison 2025/26 der Bezirksliga Unterland Nord ist für unsere zweite Mannschaft mit dem Abstieg zu Ende gegangen – wie auch die erste Mannschaft.

Dabei fing es gar nicht so schlecht an: Am ersten Spieltag bei SV Böckingen 1 lieferten wir uns ein hart umkämpftes Duell und unterlagen erst denkbar knapp mit 3,5:4,5. Genau dieses knappe Ergebnis sollte sich im weiteren Saisonverlauf leider nicht mehr wiederholen.

Erschwerend kam hinzu, dass wir an drei Spieltagen parallel zur ersten Mannschaft antreten mussten und dieser dabei mit Spielern aushelfen mussten. Das dünnte unser Aufgebot spürbar aus und machte es zusätzlich schwer, konstant Punkte zu sammeln.

Ansonsten reihte sich über weite Strecken der Saison eine Niederlage an die nächste: Gegen SF Heilbronn-Biberach 2, den Heilbronner SV 4, SK Schwäbisch Hall 2, SV Bad Rappenau 1 und TSV Willsbach 1 setzte es jeweils klare Niederlagen. Immerhin gelangen gegen SV Gaildorf/Fichtenberg 1 und SC Künzelsau 1 zwei Unentschieden, und am letzten Spieltag konnten wir mit einem 5:3-Erfolg gegen SF Schwaigern 2 noch einen versöhnlichen Schlusspunkt setzen.

Auf individueller Ebene gab es trotz der schwierigen Saison einige Lichtblicke: Leonhard Reinwald hielt an Brett 8 mit 3,5 aus 7 die Fahne hoch, Valentin Bauer überzeugte mit starken 2,5 aus 3, und auch an den vorderen Brettern kämpften Stefan Pudmensky und Bernd Moroff mit jeweils 3,5 aus 8 wacker mit.

Am Ende reichte es dennoch nur zu Platz 10 mit 4:14 Mannschaftspunkten und 29,0:43,0 Brettpunkten – der Abstieg in die Kreisliga steht damit fest. Für die kommende Saison gilt es nun, sich neu aufzustellen und den direkten Wiederaufstieg ins Visier zu nehmen.

Saisonrückblick 1. Mannschaft: Abstieg aus der Verbandsliga Nord

Die abgelaufene Saison der 1. Mannschaft wird niemand in guter Erinnerung behalten – am Ende steht der Abstieg aus der Verbandsliga Nord in die Landesliga Unterland, und dieser war leider verdient.

Schon der Start hätte kaum unglücklicher verlaufen können: Durch zwei kampflose Niederlagen zog sich Waldemar eine Sperre zu, die uns gleich zu Beginn der Saison wichtige Mannschaftspunkte kostete und die Mannschaft von Anfang an unter Druck setzte. Von diesem Rückschlag hat sich die Mannschaft im weiteren Saisonverlauf nie richtig erholt.

Auch sportlich lief in der Folge zu wenig zusammen. In etlichen Partien waren wir über weite Strecken auf Augenhöhe, hatten reelle Chancen auf Remis oder gar den vollen Punkt – am Ende fehlte aber zu oft die letzte Konsequenz, um diese Chancen auch zu verwerten. Hinzu kam, dass wir durch die angespannte personelle Situation zu häufig auf Ersatzspieler zurückgreifen mussten, was der Kontinuität und Einspielzeit der Mannschaft spürbar schadete.

Dass selbst im letzten Saisonspiel noch ein Unentschieden drin gewesen wäre, zeigt: Spielerisch war die Mannschaft nie hoffnungslos unterlegen. Die Bilanz der Saison ist letztlich eine Mischung aus schwacher Konstanz und Pech in entscheidenden Momenten – beides zusammen hat gereicht, um den Klassenerhalt am Ende deutlich zu verpassen.

Jetzt gilt es, die Saison aufzuarbeiten und mit einer stabileren Aufstellung sowie neuem Schwung in der Landesliga Unterland anzugreifen. Der Wiederaufstieg bleibt das klare Ziel für die kommende Saison.